Freitag, 8. November 2013
Wenn man zu viel zu tun hat...

…und nicht weiß wo man anfangen soll.

Ich glaube jeder kennt dieses Gefühl, wenn man den Kopf keine Minute mehr frei bekommt, weil man sich von dem Stress unter Druck setzen lässt. Wenn man so viel zu tun hat, dass man nicht weiß mit welcher Sache man beginnen soll.
Meine Methode ist dann immer diese: so lange sinnlose Dinge tun, bis ich so unter Zeitdruck stehe, dass ich nicht anders kann, es zu tun - also: Prokastination.

Nun, das lief in der Schule immer ganz gut, aber ich hatte mir fest vorgenommen, in der Uni anders zu handeln.
Deswegen schreibe ich jetzt ein paar Methoden auf, diesem Teufelskreis zu entgehen.

1.) Schreibe auf, was dir alles im Kopf herumschwirrt und setze Prioritäten. Versuche Dinge zu vereinbaren.
Musst du lernen, dein Zimmer aufräumen, ein paar Dinge einkaufen gehen, unbedingt noch ein paar Sachen wegbringen, Sport machen und dich mit einem Freund treffen?
Eine Lösung wäre diese:
Zuerst Zimmer aufräumen (so lernt es sich am besten)
dann Lernen (logischerweise)
danach kannst du dich mit Freund/in treffen und am besten gleichzeitig einkaufen oder Sachen wegbringen und so weiter…

Mache so viel wie möglich heute, weil du dir sicher sein kannst, dass du morgen ebenso im Stress sein wirst, wenn du heute noch nichts erledigst.

2.) Wenn es dir zu viel ist, sag nein!
Ich habe einen Großteil meines Lebens damit verbracht, anderen Menschen Gefallen zu tun, aber damit ist jetzt Schluss.
Wenn du zu viel zu tun hast, und deine Freundin unbedingt möchte, dass du ihr Zeitvertreib wirst, sag ihr ab!
Melde dich nicht freiwillig, um Dinge zu tun, die gar nicht mehr in deinen Zeitplan passen. Das signalisiert nach außen nicht Schwäche, sondern Selbstbewusstsein. Du weißt, was dir zu viel ist und du schätzt dich und deine Freiheit.

3.) Ordnung schaffen, spart Zeit
Falls du (so wie ich häufig) in deinem Chaos versinkst, versuche dir unbedingt Zeit zu nehmen, um deine Wohnung, Tasche, deine Ordner und sogar deinen PC zu entmüllen. In einem aufgeräumten und sortierten Umfeld lässt sich viel besser und lieber arbeiten, als wenn man vorerst alles zusammensuchen muss.

4.) Suche dir eine Beschäftigung, bei der du loslassen kannst.
Das klingt einfacher als es ist! es gibt Typen von Personen, brauchen hierfür eher Entspannung, andere Spaß mit Mitmenschen und ich beispielsweise, habe Karate für mich gewonnen.
Bei einer Massage kreisen die Gedanken noch immer in meinem Kopf herum und ich fühle mich, als würde ich nur Zeit verlieren.
Wenn ich mich allerdings so richtig auslaste und schwitze und danach tot ins Bett falle, dann fühle ich mich, als hätte ich wirklich etwas für mich getan. Also, wenn du deine Loslassaktivität noch nicht gefunden hast, such dir eine. Denn das ist einer der wichtigsten Punkte.

Nichtstun macht nur Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte. -George Mikes

x Bea

PS: Habt ihr ein paar Tipps oder Verbesserungsvorschläge für meinen Anti-Stress-Plan?

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